Das kostenlose Handyprogramm Barcoo analysiert auch die Erzeugercodes auf Eiern.

Per Handy dioxinverseuchte Eier erkennen

Dem ein oder anderen Smart-Phone-Nutzer mag die "App" bereits bekannt sein: Mit dem Programm Barcoo, kostenlos erhältlich für iPhone, Nokia-, Android- und Bada-Handys, kann man die Barcodes von Produkten im Supermarkt einscannen. Das Programm durchstöbert dann diverse Datenbanken und liefert umfangreiche Infos zu dem Produkt: Preisvergleiche, Testberichte, ökologische und Gesundheitsinformationen.

Dem ein oder anderen Smart-Phone-Nutzer mag die "App" bereits bekannt sein: Mit dem Programm Barcoo, kostenlos erhältlich für iPhone, Nokia-, Android- und Bada-Handys, kann man die Barcodes von Produkten im Supermarkt einscannen. Das Programm durchstöbert dann diverse Datenbanken und liefert umfangreiche Infos zu dem Produkt: Preisvergleiche, Testberichte, ökologische und Gesundheitsinformationen. Ein praktischer Wegweiser für den bewussten Konsum, der 2010 vor allem wegen seiner "Nachhaltigkeitsampel" mit dem Clean Tech Media Award ausgezeichnet wurde. Doch Barcoo kann noch mehr. Wegen des Dioxin-Skandals wurden seine Funktionen erweitert.

Der Hersteller "checkitmobile" verspricht, dass das Programm auch erkennen kann, ob Eier von Erzeugern stammen, deren Hühner mit Dioxin-verseuchtem Futter in Kontakt gekommen sein könnten. Dazu gibt man den Erzeugercode, der auf jedem Ei steht, in das Programm ein. Dieses gleicht ihn mit einem Verzeichnis aller Erzeugerhöfe ab, die laut Verbraucherschutzzentrale Hamburg verseuchte Eier ausgeliefert haben. Deutschlandweit wurden zwischenzeitlich an die 5000 Höfe vorsorglich gesperrt, die meisten in Niedersachsen. Mittlerweile gab es für die meisten aber wieder Entwarnung.

Die Bundesregierung gibt an, dass bis zu 150.000 Tonnen Futter für Hühner, Puten und Schweine mit Dioxin verseucht wurden.

Foto: checkitmobile
Keine Kommentare
Diesen Artikel kommentieren

natur 10/2017: Wurzeln der Sucht

natur 10/2017

Keine Macht den Drogen? Ein Wunschtraum. Menschen wie auch Tiere suchen seit jeher nach der Abkürzung zum Glück. Doch die psychoaktiven Substanzen können auch beim Heilen helfen

Leserfoto des Monats

Idylle auf der Landebahn

Idylle auf der Landebahn

Folgen Sie natur.de

natur-Newsletter abonnieren