Deutscher Nachhaltigkeitspreis Forschung 2016

Ab ins Warme - Lösungswege für die Wärmewende

Draußen wird es kalt und drinnen wollen wir es trotzdem mollig warm. Doch wie schafft man das, ohne zu viel Energie zu verbrauchen? Der Deutsche Nachhaltigkeitspreis Forschung 2016 prämiert in diesem Jahr Projekte, durch die Energieverbrauch und CO2-Ausstoß beim Heizen reduziert werden kann. Stimmen Sie mit ab!

dnp_award_2016_frank_fendler_4146x2759px.jpg

Der Wettbewerb um den Deutschen Nachhaltigkeitspreis Forschung 2016 ist in die entscheidende Phase getreten. In einem Public-Voting im Internet (www.forschungspreis.de) kann jetzt über die beste Idee zur „Wärmewende“ abgestimmt werden. Zur Wahl stehen drei anwendungsnahe Forschungsprojekte, durch die Energieverbrauch und Co2-Emissionen bei der Erzeugung von Wärme in Unternehmen, Kommunen und privaten Haushalten reduziert werden.

Dass das Thema „Wärmewende"  2016 im Fokus des Forschungspreises, hat einen guten Grund. Das Heizen der eigenen Wohnung ist etwas, wo jeder Einzelne etwas verändern kann - und das in der Summe mit einem enormen Effek: In Deutschland wird die Hälfte der Energie für das Heizen von Gebäuden und die Prozesswärme in der Industrie benötigt. Fast 30 Prozent machen die Kraftstoffe aus. Nur gut 20 Prozent entfallen auf die Elektrizität.

Im ZDF/3sat Wissenschaftsmagazin „nano" werden die nominierten Forscher und ihre drei Projekte am 2., 3. und 4. November 2016 porträtiert. Zur Wahl stehen
• der klimaneutrale Campus Leuphana Universität in Lüneburg, der die Wärme des Sommers für den Winter in einem Grundwasserleiter speichert,
• das europäische Verbundprojekt DAPhNE, das die Mikrowellentechnologie im industriellen Maßstab nutzt, um die energieaufwändige Herstellung von Zement, Glas und Keramik zu revolutionieren und
• ein Forscherteam von Evonik Creavis, das mit seinem neuen vollautomatischen Herstellungsverfahren für thermoelektrische Generatoren ermöglicht, dass überschüssige (Ab)Wärme in Strom umgewandelt werden kann.

Auch Bundesforschungsministerin Prof. Johanna Wanka sieht in der besseren Nutzung der Heizenergie einen wichtigen Beitrag für den Klimaschutz. Außerdem leiste die höhere Effizienz einen Beitrag zur Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands. „Praktische Ideen aus der Forschung zeigen uns, was jede und jeder Einzelne tun kann, um weniger Energie zu verbrauchen. Effizienter zu heizen verbindet Wirtschaftlichkeit mit Klimaschutz."

Die Auszeichnung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) wird am 25. November 2016 zum fünften Mal in Düsseldorf verliehen. natur ist Medienpartner. Und Sie sind Teil der Jury! Also stimmen Sie auf www.forschungspreis.de bis zum 11. November mit ab und gewinnen Sie zwei Karten für den Deutschen Nachhaltigkeitstag und die Preisverleihung.

Quelle: Deutscher Nachhaltigkeitspreis

Foto: Deutscher Nachhaltigkeitspreis/ ff

Keine Kommentare
Diesen Artikel kommentieren

Informationen zum Artikel

Datum: 06.10.2016
Kategorien: Veranstaltungen / Menschen
Kommentare: 0

Folgen Sie natur.de

natur-Newsletter abonnieren