Oktober 2016

DNA-Fahnder für Artenschutz

Das Geschäft mit seltenen Tier- und Pflanzenarten floriert. Forscher werden zu Ermittlern im Auftrag der Natur: Sie verfolgen die Spur der Gene, um Hehler und Wilderer zu stoppen

nk_2016-010_250x_14-15.jpgWie die Kuh aufs Eis kam
Text: Tania Greiner
Gerade einmal 45 Cent kostet heute der Liter Milch im Discounter. Selbst vor der Kuh, die uns gefügig ihr Eutersekret spendet, haben wir keinen Respekt mehr. Das einst vergötterte Tier mutierte zum wertlosen Rindvieh. Ein Streifzug durch die Geschichte ihres kulturellen Verfalls.

 

Die Biene, die ich meine
Text und Fotos: Sam Droege und Laurence Packer
Dass es schlecht steht um die Bienen, ist bekannt. Weit weniger bekannt: Vermutlich gibt es mehr Bienenarten als alle Säugetier-, Vogel- und Reptilienarten zusammengezählt. Der Sammelband „Bienen" rückt ihre oftmals verborgene Schönheit ins Licht.

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DNA-Fahnder für den Artenschutz
Text: Verena Müller
Ob als Haustier, Modeprodukt oder Möbelstück – das Geschäft mit seltenen Tier- und Pflanzenarten ist zu einem der lukrativsten illegalen Wirtschaftszweige geworden. Um den Ausverkauf der Natur zu stoppen, werden Forscher zu Ermittlern im Auftrag der Natur.


nk_2016-010_250x_46-47.jpg»Umsetzen und Durchhalten«
Interview: Edith Luschmann
Erfolgreicher Umweltschutz braucht eine Menge Engagement. NGOs, Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Politik müssen alle an einem Strang ziehen, glaubt Maritta Koch-Weser. Sie bringt die Parteien zusammen und unterstützt so die Umsetzung kleiner und großer Projekte.


nk_2016-010_250x_48-49.jpgWende am Ende?
Text: Horst Hamm
Deutschland galt in den vergangenen Jahren als Vorreiter für den Übergang in ein postfossiles Energiezeitalter. Ausgerechnet jetzt, nachdem die Pariser UN-Klimakonferenz für weltweite Aufbruchstimmung gesorgt hat, scheinen wir unsere Klimaziele aus den Augen zu verlieren.


nk_2016-010_250x_56-57.jpgEin Spaziergang mit ... Kai Frobel
Text: Martin Rasper / Fotos: Christoph Püschner
Die ehemalige deutsch-deutsche Grenze ist einzigartig, als Zeugnis schmerzhafter Geschichte wie des friedlichen Wandels. Inzwischen ist sie als „Grünes Band" auch ein Biotopverbund von unschätzbarem Wert. Ein Gespräch über Grundstückspreise, Braunkehlchen und Biotopverbünde

 

nk_2016-010_250x_70-71.jpgLangsam auf der Landstraße
Text und Fotos: Christoph Borgans und Katharina Müller-Güldemeister
Für 2000 Kilometer braucht man im Flugzeug keine drei Stunden. Mit dem Fahrrad kann es schon mal drei Monate dauern. Und das ist auch gut so.

 

 

nk_2016-010_250x_94-95.jpgMedizin zum Aufbrühen
Text: Ines Bruckschen
Ein paar Blätter mit heißem Wasser aufgießen – und fertig ist der Zaubertrank. Tee entspannt und wärmt uns nicht nur an kalten Tagen, er soll die Verdauung anregen, Entzündungen hemmen und sogar vor Demenz, Herzinfarkt oder Krebs schützen. Ist Tee tatsächlich so gesund?

 

Weitere Themen in der Oktober-Ausgabe:

Hammer des Monats: Ein Berg raus aus dem Alpenplan, ein anderer Berg rein – und fertig ist die Skischaukel

natur macht Geschichte: Wenn das so ist ...

Beobachtungstipp: Ein Schnabel für alle Fälle: Der Stieglitz

Briefe aus Deutschland: Mineralöle in Lebensmitteln, Illegaler Welpenhandel, Glyphosatfreie Parkanlagen, Schluss mit der Anbindehaltung

Fundstücke: Soziale Solaranlagen, fruchtbarkeitsstörende Schadstoffe in Hundefutter, giftiges Mikroplastik, gefährliche Fledermausvorliebe, schlafloser Vogel, krankmachender Mond

 

nk_2016-010_450x_1_Cover-klein.jpgUnsere Ausgabe finden Sie bis zum 20. Oktober 2016 im Bahnhofs- und Flughafen-Zeitschriftenhandel. In welchen Geschäften Sie natur erhalten, können Sie hier abfragen. Oder Sie ordern das Heft einfach auf unserem Bestellportal im Internet oder bei der Online-Einzelheftbestellung.

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Informationen zum Artikel

Datum: 16.09.2016
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Schlagworte: Kühe / Bienen / DNA / Reisen / Tee / Energiewende / Tourismus

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