"Trophée de femmes" Umweltpreis 2017

Engagement von Namibia bis Nepal

Die Gewinnerin des diesjährigen Umweltpreises der Stiftung „Fondation Yves Rocher“ engagiert sich seit vielen Jahren für Umweltbildung und Entwicklung in Namibia. natur als Medienpartner des Preises war auch dieses Mal bei der Verleihung dabei.

Die Frauen, die von der Umweltstiftung „Fondation Yves Rocher“ für ihr außergewöhnliches Engagement in Sachen Natur- und Umweltschutz ausgezeichnte werden, beschäftigen sich mit den unterschiedlichsten Dingen. Die diesjährigen deutschen Nominierten Viktoria Keding, Birgit Braun und Susanne von der Heide wirkten alle drei weit über die die Grenzen ihres Heimatlandes hinaus.

Die Erstplatzierte Viktoria Keding, die sich über ein Preisgeld von 10.000 Euro freuen darf, lebt schon seit 1998 in Namibia und engagiert sich dort auf verschiedenen Ebenen, den Menschen dort ihre Umwelt und deren Schutz nahe zu bringen. Besonders mit dem von ihr gegründeten Umweltbildungszentrum Namib Desert Environmental Education Trust (NaDEET) erreichte sie über die Jahre über 12.000 Menschen. In einwöchigen Kursen lernen diese, was zu einem nachhaltigen Lebensstil gehört und wie sie ihre vielfältige Tier- und Pflanzenwelt besser schützen können. Außerdem fördert Keding eine nachhaltige Entwicklung in den ruralen Gegenden des Landes.

Gemeinsames Ziel: Der Schutz der Vielfalt

Auch Birgit Braun will die bedrohten Tier- und Pflanzenarten des afrikanischen Kontinents schützen, doch sie wählte dafür einen ganz anderen Ansatz. Mithilfe von Spürhunden soll Schmugglern und illegalen Tierhändlern das Handwerk gelegt werden. Dank ihrer Initiative ist der Einsatz von Artenspürhunden inzwischen auf einigen deutschen Flughäfen verbreitet und anerkannt. Für diese Idee erhielt sie den mit 5.000 Euro dotieren zweiten Preis.

Susanne von der Heide, die den dritten Preis gewinn, setzt sich wiederum im Himalaya für den Erhalt des lokalen Kultur- und Naturerbes ein. In diversen Projekten förderte sie über Jahre den Schutz der Artenvielfalt oder kämpfte mit gezielten Pflanzungen gegen Bodenerosion. Seit dem schweren Erdbeben in Nepal 2015 widmet sie sich besoders dem Wiederaufbau.

Bei der festlichen Preisverleihung am 15 Februar im Schloss Solitude in Stuttgart waren neben den glücklichen Preisträgerinnen auch einige prominente Jury-Mitglieder und Redner anwesend, wie etwa Markus Repnik von den Vereinten Nationen (UNCCD), Claude Fromageot von der Umweltstiftung „Fondation Yves Rocher“ Paris sowie Vertreter verschiedener Umwelt-Organisationen.

Quelle: Yves Rocher Foundation

2 Leserkommentare zu diesem Artikel:
von Renate Paulick / 18. Februar 2017 / 14.46 Uhr

Umweltpreis für Viktoria Keding

Gravatar ThumbnailIch habe den Artikel mit grossem Interesse gelesen, wundere mich aber über sachliche Fehler und Schreibfehler. 1. Die Gewinnerin des 1. Preises arbeitet nicht in Kenia, sondern in Namibia. 2.Sie lebt seit 1998 in Namibia, und nicht in Naminia. 3.Später ist in dem Wort „ihr“ ein “r“zu viel und im Namen “Keding“ fehlt das “n“. 4. Im letzten Satz “fördert“ Keding eine nachhaltige Lebensweise, nicht “befördert“.

von natur-Redaktion / 20. Februar 2017 / 09.18 Uhr

Gravatar ThumbnailVielen Dank für die Hinweise.

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Informationen zum Artikel

Edith Luschmann
Datum: 17.02.2017
Kategorien: Veranstaltungen / Menschen / Umwelt
Kommentare: 2

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