April 2013

Sind unsere Klimaziele noch zu erreichen?

Die Weltklimapolitik kommt nicht voran, die Gas- und Ölindustrie wittert einen neuen Boom. Die vereinbarten Ziele zur Reduktion der Treibhausgas-Emissionen stehen mehr denn je infrage. Dennoch muss zumindest Europa weiter für die Ziele kämpfen.

Grad-WanderungGrad-Wanderung_250.jpg

Die Weltklimapolitik kommt nicht voran, die Gas- und Ölindustrie wittert einen neuen Boom. Die vereinbarten Ziele zur Reduktion der Treibhausgas-Emissionen stehen mehr denn je infrage. Dennoch muss zumindest Europa weiter für die Ziele kämpfen. Von Dirk Liesemer (Text)

 

 

Diskutieren Sie im Forum: Sollten wir an unseren Klimazielen festhalten?

Vor Jahren hat die Weltgemeinschaft beschlossen, die Emissionen weltweit drastisch zu senken. Der Anstieg der globalen Durchschnittstemperaturen sollte auf zwei Grad Celsius begrenzt werden - zwei Grad mehr als vor Beginn der Industrialisierung, als noch nicht massenhaft Öl, Gas und Kohle verfeuert wurden. Diese zwei Grad sind laut Experten für die Weltgemeinschaft hinsichtlich der zu erwartenden Folgen eben noch verkraftbar. Ob sich dieses Zwei-Grad-Ziel jedoch halten lässt, will inzwischen niemand mehr beschwören. Wie sollte sich Deutschland und darüber hinaus Europa als größter Verfechter des Ziels verhalten? Sollte man es aufgeben, weil es kaum noch erreichbar ist? Sollte man unbedingt daran festhalten - und falls ja: mit welchen Argumenten? Anders gefragt: Wie lässt sich für ein Ziel streiten, dass nur noch erreicht werden kann, wenn Länder wie China, die USA und Indien mitziehen?

 

Fracking_250.jpgAuf Teufel komm raus

Durch das Aufsprengen von Gestein wollen Energieriesen wie Exxon Mobil schwer zugängliche Gasreserven erschließen. Das sogenannte Fracking ist jedoch ökologisch bedenklich. Kritiker sehen eine akute Gefahr für unser Grundwasser und schließen auch Erdbeben als Folge nicht aus.

Von Michael Billig (Text)

 

 

Hai-Noon_250.jpgHai-Noon

Sie haben scharfe Zähne und einen schlechten Ruf. Doch vom Schutz der Bullenhaie profitieren alle: der Lebensraum, die anderen Fische - und sogar der Mensch. Ein Besuch in der Beqa-Lagune vor Fidschi.

Von Reinhard Dirscherl (Fotos) und Peter Laufmann (Texte)

 

 

Projekt-Zukunft_250.jpgMafialand in Biohand

Auf enteignetem Mafia-Besitz in Süditalien produzieren Sozialkooperativen hochwertige Lebensmittel, ökologisch und fair - und frei von der Mafia.

Von Georg Etscheit (Text)

 

 

 

Rabenmutter_250.jpgRabenmutter aus Leidenschaft

Schon als junges Mädchen hat Prinzessin Auguste von Bayern Gänse, Enten und andere Vögel aufgezogen. Inzwischen forscht die 33-Jährige an Neukaledonischen Krähen und "unterhält" sich auch gerne mal mit den klugen Vögeln.

Von Doro-Bitz Volkmer (Text)

 

 

Ponys_250.jpgDie wilden Ponys der Serra da Peneda

In Portugals einzigem Nationalpark lebt die uralte Pferderasse der Garrano, halbwild und in einem heiklen ökologischen Gleichgewicht - mit Wölfen und mit einheimischen Bauern.

Von Agnes Fazekas (Text und Fotos)

 

 

Affen_250.jpgUnter Menschen

Es ist der Versuch einer Wiedergutmachung; ein Kinofilm dokumentiert das neue Leben traumatisierter Schimpansen.

Interview von Ilona Jerger

 

 

 

Sklaven_250.jpgDie Sklaven vom Aralsee

Bei der Baumwollernte in Usbekistan werden jedes Jahr Millionen Menschen zur Arbeit gezwungen. Früher waren es Schulkinder. Jetzt sind es Lehrer, Ärzte und Krankenschwestern, die für unsere T-Shirts pflücken.

Von Diana Laarz (Text) und Sascha Montag (Fotos)

 

Voegel_250.jpgVögel am Zug

Federn, Schnäbel, nasse Füße - Vogelbeobachtung ist das kleine Abenteuer für zwischendurch. Die Meißendorfer Teiche bieten Experten und Anfängern beste Bedingungen.

Von Peter Laufmann (Text)

 

 

Weitere Themen

"Im Rückblick scheint vieles grotesk": Der Umwelthistoriker Joachim Radkau über Aufstieg und Niedergang der deutschen Atomwirtschaft. Interview von Martin Rasper.

Hammer des Monats: Ganze sieben Prozent mehr ökologisch bewirtschaftete Flächen möchte EU-Agrarkommissar Dacian Ciolos den europäischen Bauern abringen. Promt ereiferte sich Deutschlands Oberlandwirt Joachim Ruckwied, damit drohe seinen Bauern der Ruin. Eine Glosse von Titus Arnu (Text) und Beck (Cartoon)

Wo kommt die denn her?
Nach einem fliegenfreien Winter erscheint sie wie aus dem Nichts: Die Stubenfliege ist da! Von Sabine Maus (Text)

 

Unsere Ausgabe finden Sie bis zum 19. April 2013 im Bahnhofsbuchhandel sowie am besten und einfachsten auf unserem Bestellportal im Internet oder zur Einzelheft-Bestellung ebenfalls im Netz.

Keine Kommentare
Diesen Artikel kommentieren

Informationen zum Artikel

Datum: 15.03.2013
Kategorien: Umwelt / Vergangene Ausgaben
Kommentare: 0

Folgen Sie natur.de

natur-Newsletter abonnieren