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natur+kosmos
das Magazin für Natur, Umwelt, nachhaltiges Leben

Mit Zähnen und Klauen
Wie große Raubtiere die Wälder, das Klima und sogar unsere Gesundheit schützen.

Löwe, Wolf und Weißer Hai sind die Spitzen der Nahrungsketten. Doch sie tun mehr, als Angst und Schrecken unter Beutetieren zu verbreiten – sie sind Garanten funktionsfähiger Ökosysteme. Wo sie fehlen, verschwinden Tier- und Pflanzenarten, und manchmal ändert sich sogar das Klima.

Schauen Sie rein und machen Sie mit: Auf www.natur.de finden Sie Neues aus Natur, Umwelt und Wissenschaft. Zeigen Sie Ihre besten Naturfotos. Sagen Sie Ihre Meinung in unseren Umfragen. Beteiligen Sie sich am Lexikon. Hören Sie Töne, sehen Sie Filme und stöbern Sie in der Galerie.


Herz aus Seide

Der Kokon der Seidenraupe könnte zukünftig als Gerüst für Herzgewebe dienen

Herz aus Stahl, aus Eis, aus Glas. Kitsch lass nach! Aber ein Herz aus dem Kokon des Seidenspinners? Das könnte einmal Wirklichkeit werden für Menschen, deren Herzmuskel geschädigt ist. Diesen Muskel kann der Mensch nämlich nicht selbst regenerieren. Im Laufe der Evolution war das der Preis der Leistungsoptimierung für unseren Power-Muskel. Durch einen Herzinfarkt abgestorbene Zellen sind unwiderruflich verloren. An die Stelle der Muskelzellen tritt Narbengewebe. Die Folge ist ein dauerhafter Verlust von Pumpleistung und Lebensqualität.   ... [weiterlesen]



Ausgezeichneter Flieger

Die Blaugrüne Mosaikjungfer ist "Libelle des Jahres 2012".

Jetzt hat die Königin der Gartenteiche eine Auszeichnung bekommen: Die Blaugrüne Mosaikjungfer (Aeshna cyanea)wurde vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und der Gesellschaft deutschsprachiger Odonatologen (Libellenkundler) zur "Libelle des Jahres 2012" gekürt.   ... [weiterlesen]



Hunde erschnüffeln illegales Holz

Neuer Ansatz gegen Schmuggel mit Tropenholz

Anlässlich des Weltzolltags am 26. Januar berichtet die Umweltschutzorganisation WWF von einem neuen Ansatz im Kampf gegen den weltweiten Tropenholzschmuggel. Zukünftig könnten, so die Idee der Umweltschützer, Spürhunde im Frachtbereich an See- und Flughäfen nach illegalen Hölzern schnüffeln.   ... [weiterlesen]



Power-Duo gegen Vergesslichkeit

Extrakt aus grünem Tee plus rotes Laserlicht soll Alzheimer besiegen.

Dank der ungewöhnlichen Kombinationstherapie konnten Forscher um den Ulmer Wissenschaftler Dr. Andrei Sommer die für Morbus Alzheimer typischen Beta-Amyloid-Plaques (Aβ) im Modell-Experiment um mehr als 60 Prozent verringern. Diese Ablagerungen stören die Signalübertragung zwischen Nervenzellen im Gehirn und verursachen so die bekannten Symptome der Krankheit.  ... [weiterlesen]



Wechselwarm und wechselschlau

Höhere Temperaturen während der Ei-Entwicklung verbessern die Lernfähigkeit von Eidechsen

Auch Eidechsenbabies mögen's kuschlig warm, auf jeden Fall solange sie noch in ihren Eier stecken. Bisher wusste man nur, dass bei der Entwicklung von Reptilieneiern die Temperatur Geschlecht und Körpergewicht der geschlüpften Tiere beeinflusst. Kürzlich aber haben australische Forscher herausgefunden, dass auch die Lernfähigkeit der Jungechsen von der Nesttemperatur abhängt: Je wärmer das Nest war, desto schneller lernten die Tiere, bei Gefahr ein Versteck zu finden.   ... [weiterlesen]



Leben auf dünnem Eis

Robbenbabys sterben wegen Klimawandel.

In Massen wurden tote Sattelrobben-Babys an die Ostküste Kanadas geschwemmt. Mit großer Wahrscheinlichkeit ist der Klimawandel schuld, der die Eisdecke schmelzen lässt, folgern Wissenschaftler aus den Funden der Kadaver und aus Satellitenaufnahmen von der Eisbedeckung am Sankt-Lorenz-Golf.  ... [weiterlesen]



Die Wahrheit liegt auf der Haut

Hautscanner zeigt eindrucksvoll den Einfluss von Ernährung und Lebensweise auf die Gesundheit.

Vernünftiges Essen und viel Bewegung sollen gesund sein. Aber lässt sich das auch messen? Diese Frage wollte das Netzwerk für optische Technologien Optec net in einem Projekt mit 50 Schülern einer Kasseler Oberschule klären. Über einen Zeitraum von mehreren Monaten wurde die Konzentration schützender Antioxidantien bei den Jugendlichen gemessen.  ... [weiterlesen]



Isegrimms Rückkehr

Nicht nur in Deutschland finden Wölfe ein neues altes Zuhause. Wildhüter melden: Auch nach Kalifornien wandern die Raubtiere wieder ein.

Gut zehn Jahre ist es her, das Wölfe wieder aus Polen nach Deutschland eingewandert sind und sich wieder dauerhaft niederließen - über 90 Jahre nachdem 1904 in der Lausitz der letzte freilebende Wolf auf dem heutigen Bundesgebiet erschossen worden war. Auch der US-Bundesstaat Kalifornien meldet nun zur Jahreswende: Nach über 85 Jahren Abwesenheit ist der erste Wolf gesichtet worden, ein zweieinhalb jahre altes Männchen mit der registrierten Bezeichnung OR-7. Über tausend Kilometer weit ist das Tier aus dem Nordwesten Oregons bis ins kalifornische Siskiyou County gelaufen. Eine stramme Leistung.  ... [weiterlesen]



Schlaffe Schote, scharfe Schote

Schärfe ist für wilde Chilipflanzen in trockenen Gebieten ein Nachteil.

Wieso sind manche Chilieschoten so unfassbar scharf und andere schmecken
fader als jede Supermarkt-Paprika? Durch die Schärfe in ihren Schoten
schützt die Pflanze ihre Samen vor Pilzbefall und Fraßschäden. Jetzt haben
amerikanische Biologen eine Erklärung dafür gefunden, warum nicht alle wild
wachsenden Chilipflanzen scharfe Schoten entwickeln: Die Produktion von
Capsaicin, dem Stoff, der uns die Zunge taub werden lässt, ist aber auch
mit einem Nachteil verbunden.   ... [weiterlesen]



Echte Männerfreundschaft?

Fossa-Männchen schließen sich zu profitablen Partnerschaften zusammen.

Sie sehen aus wie tiefergelegte Pumas und sind die größten Raubtiere
Madagaskars. Zwar erreichen Fossas nur die Schulterhöhe eines Fuchses, dennoch können sie von Kopf bis Schwanzspitze 1,5 Meter lang werden. Für ihr Dissertationsprojekt hat die Biologin Mia-Lana Lührs das Sozialsystem dieser Raubkatzen erforscht.  ... [weiterlesen]



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